Der Fuß oder das Sprunggelenk
Fuß
Fußbeschwerden entstehen oft nicht am Ort des Schmerzes, sondern durch die Art, wie abgerollt wird. Deshalb wird hier gemessen, bevor eine Einlage angepasst wird.
- Fersensporn
- Achillodynie
- Fehlstellung
- Spreizfuß
Wie wir vorgehen
Der klassische Fall ist der Schmerz an der Ferse, der beim ersten Schritt am Morgen am stärksten ist und im Laufe des Tages nachlässt. Ein anderer ist der Schmerz an der Achillessehne bei Läufern. Beide haben mit Belastung zu tun, nicht mit einem einzelnen Ereignis.
Am Anfang steht die Untersuchung, häufig ergänzt durch Ultraschall. Wenn sich der Verdacht auf eine Fehlbelastung ergibt, folgt die Ganganalyse: Druckmessung im Stand und beim Gehen, bei Bedarf mit Videoaufnahme.
Erst danach wird über eine Einlage gesprochen. Eine Einlage ohne Messung ist geraten, und eine geratene Einlage verschiebt die Last irgendwohin.
Wann Sie nicht warten sollten
- Der Fuß lässt sich nach einem Umknicken nicht belasten
- Sichtbare Fehlstellung nach einem Unfall
- Rötung, Überwärmung und Schwellung mit Fieber
- Bei Diabetes: eine Wunde am Fuß, auch eine kleine
- Plötzlicher Schmerz in der Wade beim Abstoßen, danach kein Zehenstand mehr möglich
Dann lassen Sie das bitte heute abklären, notfalls in einer Notaufnahme.
Im Ratgeber
Häufige Fragen
Brauche ich Einlagen?
Das ergibt sich aus der Messung, nicht aus dem Schmerz. Wenn die Analyse unauffällig ist, liegt die Ursache woanders, und dann hilft auch keine Einlage.
Was ist der Unterschied zu sensomotorischen Einlagen?
Eine klassische Einlage stützt. Eine sensomotorische Einlage setzt Reize, damit die Muskulatur anders arbeitet. Welche passt, hängt vom Befund ab.
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