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OrthopädischesZentrum Darmstadt

Die Hand oder das Handgelenk

Hand

Ein Finger, der beim Strecken hakt und dann durchschnappt, oder Schmerzen im Handgelenk bei Belastung: an der Hand liegen Sehnen, Nerven und Gelenke eng beieinander, deshalb entscheidet die genaue Zuordnung.

Wie wir vorgehen

Der schnellende Finger entsteht, wenn eine Beugesehne an einer Engstelle im Ringband hängen bleibt. Erst hakt es, dann schnappt der Finger durch, in fortgeschrittenen Fällen bleibt er stehen.

Nächtliches Einschlafen der Finger deutet auf eine Einengung des Nervs im Handgelenk hin. Typisch ist, dass es nachts kommt und beim Ausschütteln besser wird.

Weil Sehnen, Nerven und Gelenke hier eng beieinanderliegen, kommt es auf die genaue Untersuchung an. Der Ultraschall zeigt Sehnen und Schleimhäute, für die Beurteilung von Nerven ist gegebenenfalls eine neurologische Messung nötig.

Wann Sie nicht warten sollten

  • Anhaltende Taubheit oder Kraftverlust in der Hand
  • Der Finger lässt sich nicht mehr aktiv strecken
  • Rötung, Überwärmung und Schwellung mit Fieber
  • Deutliche Fehlstellung nach einem Sturz

Dann lassen Sie das bitte heute abklären, notfalls in einer Notaufnahme.

Im Ratgeber

Häufige Fragen

Warum schlafen die Finger nachts ein?

Weil das Handgelenk im Schlaf oft abgeknickt liegt und der Nerv dadurch zusätzlich eingeengt wird. Eine nächtliche Schiene ist deshalb häufig der erste Schritt.

Geht der schnellende Finger von allein weg?

Manchmal. Wenn er bleibt oder der Finger stehen bleibt, gibt es Behandlungen, die vor einer Operation kommen.

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