Knochendichtemessung
Messung der Knochendichte an Lendenwirbelsäule und Oberschenkelhals. Aus dem Ergebnis lässt sich das Risiko abschätzen, einen Knochen zu brechen, und der Verlauf unter Behandlung verfolgen.
- Dauer
- etwa 15 Minuten
- Strahlung
- sehr gering
- Kosten
- Selbstzahler
Wofür es eingesetzt wird
Osteoporose macht lange keine Beschwerden. Sie fällt oft erst auf, wenn ein Knochen bricht, und dann ist der Schaden da. Die Messung erlaubt es, vorher zu handeln.
Gemessen wird an den Wirbelkörpern der Lendenwirbelsäule und am Oberschenkelhals. Das Verfahren bestimmt den Gehalt an Kalzium-Hydroxylapatit im Knochen, also den Marker für die Knochenmasse. Es gilt als Goldstandard und wird von der Weltgesundheitsorganisation und vom Dachverband Osteologie anerkannt und empfohlen.
Eine zweite Messung nach einiger Zeit zeigt, ob eine Behandlung wirkt.
- Verdacht auf Osteoporose
- Knochenbruch aus geringfügigem Anlass
- Verlust von Körpergröße, Rundrückenbildung
- Früher Eintritt der Wechseljahre
- Verlaufskontrolle unter Therapie
So läuft es ab
Sie liegen angekleidet auf einer Liege, der Messarm fährt über den Körper. Die Messung selbst ist unauffällig, Sie spüren nichts davon.
Das Ergebnis wird gemeinsam mit den übrigen Risikofaktoren beurteilt. Die Zahl allein sagt wenig: Alter, Vorgeschichte, Gewicht, Bewegung, Rauchen und Ernährung gehen in die Bewertung ein.
Wann es nicht das Richtige ist
Die Messung erkennt keine Ursache. Sie sagt, wie fest der Knochen ist, nicht warum. Steht eine andere Erkrankung dahinter, braucht es weitere Untersuchungen.
Ein guter Messwert schließt einen Bruch nicht aus, ein schlechter bedeutet nicht, dass etwas passieren muss. Das Ergebnis ist eine Risikoabschätzung.
Verkalkungen an der Wirbelsäule und einliegendes Metall können den Wert verfälschen. Bei fortgeschrittenem Verschleiß fällt die Messung an der Lendenwirbelsäule zu gut aus.
Die gesetzlichen Kassen zahlen in der Regel nicht. Wir sagen Ihnen vorher, was auf Sie zukommt.
Häufige Fragen
Muss ich mich ausziehen?
Nein. Sie bleiben angekleidet, Metall wird abgelegt.
Wie oft sollte gemessen werden?
Zur Verlaufskontrolle üblicherweise nach einem längeren Abstand, nicht jährlich. Wann eine zweite Messung sinnvoll ist, hängt vom Befund und von der Behandlung ab.
Zahlt die gesetzliche Krankenkasse?
In der Regel nicht. Die Kosten sind dann als individuelle Gesundheitsleistung selbst zu tragen. Die meisten privaten Versicherer übernehmen sie.
Möchten Sie einen Termin vereinbaren?
Gesetzlich Versicherte erreichen uns unter 06151 60 67 20, Privatversicherte über die eigene Durchwahl.