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OrthopädischesZentrum Darmstadt
KnieMeniskus – Diagnose & TherapieVideo1 Min. Lesezeit

Muss ein Meniskusriss operiert werden?

Kurz gesagt

Nicht jeder. Viele Risse entstehen durch Verschleiß und verursachen keine Beschwerden. Ob eine Operation etwas ändert, hängt von Art und Lage des Risses ab.

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Hintergrund

Die Menisken sind zwei halbmondförmige Scheiben aus Faserknorpel zwischen Oberschenkel und Schienbein. Sie verteilen die Last und führen das Gelenk.

Risse entstehen auf zwei Wegen. Der eine ist die Verdrehung bei belastetem, gebeugtem Knie, typischerweise im Sport. Der andere ist Verschleiß: Mit den Jahren wird der Meniskus spröder, und irgendwann genügt eine alltägliche Bewegung.

Diese Unterscheidung entscheidet über die Behandlung. Verschleißbedingte Risse finden sich mit zunehmendem Alter auch bei Menschen ohne jede Beschwerde. Ein Riss im MRT-Bild bedeutet also nicht automatisch, dass er die Ursache des Schmerzes ist.

Untersucht wird zuerst mit der Hand, danach im MRT, denn im Röntgenbild ist der Meniskus nicht zu sehen. Im offenen Gerät geht das ohne enge Röhre.

Konservativ behandelt wird mit Entlastung in der akuten Phase, gezielter Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur und, wo nötig, entzündungshemmender Behandlung. Bei vielen verschleißbedingten Rissen führt das zum Ziel.

Für eine Operation spricht es, wenn das Knie blockiert, sich also nicht mehr vollständig strecken oder beugen lässt, oder wenn ein frischer Riss nach einer Verdrehung vorliegt. Dann verweisen wir weiter.

Wann Sie nicht abwarten sollten

  • Das Knie lässt sich nach einer Verdrehung nicht mehr strecken oder beugen
  • Starke Schwellung innerhalb weniger Stunden
  • Das Knie gibt beim Gehen nach

Lassen Sie das am selben Tag ärztlich abklären, notfalls in einer Notaufnahme.

Wie wir im OZD helfen können

Allgemeine Patienteninformation der Fachärzte des OZD. Sie ersetzt keine Untersuchung.

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