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OrthopädischesZentrum Darmstadt
HüfteHüftgelenkarthrose2 Videos1 Min. Lesezeit

Woran erkennt man eine Hüftarthrose?

Kurz gesagt

An Schmerzen in der Leiste, die beim Anlaufen nach dem Sitzen am stärksten sind und nach einigen Schritten nachlassen. Dazu kommt eine Einschränkung der Drehbewegung.

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Hintergrund

Bei der Hüftarthrose nutzt sich der Knorpel im Hüftgelenk ab. Der Verlauf zieht sich über Jahre, und die ersten Zeichen sind unspektakulär.

Der Schmerz sitzt meist in der Leiste, manchmal strahlt er bis ins Knie aus. Das führt regelmäßig in die Irre: Wer mit Knieschmerz kommt, hat gelegentlich ein Hüftproblem, besonders bei Kindern. Beide Gelenke werden über denselben Nerven versorgt.

Charakteristisch ist der Anlaufschmerz. Nach längerem Sitzen sind die ersten Schritte schmerzhaft, danach wird es besser. Später kommt eine Einschränkung der Drehung hinzu, die im Alltag beim Schuhe-Anziehen und beim Einsteigen ins Auto auffällt.

Nachgewiesen wird die Arthrose im Röntgenbild. Es zeigt den verschmälerten Gelenkspalt und die knöchernen Anbauten. Zur Untersuchung gehört immer auch die Lendenwirbelsäule, weil ein eingeklemmter Nerv Beschwerden macht, die sich wie Hüftschmerz anfühlen.

Behandelt wird konservativ, solange das trägt: Bewegung, die das Gelenk führt ohne es zu stauchen, Kräftigung der hüftumgebenden Muskulatur, Gewichtsentlastung wo möglich, dazu schmerzlindernde und gelenkerhaltende Behandlungen. Verlorener Knorpel wächst nicht nach, aber der Verlauf lässt sich beeinflussen.

Wenn der Punkt erreicht ist, an dem der Schmerz den Alltag bestimmt und konservative Behandlung nicht mehr reicht, sagen wir das und sprechen über ein Kunstgelenk.

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