Wann ist ein künstliches Hüftgelenk sinnvoll?
Kurz gesagt
Wenn der Schmerz den Alltag bestimmt und die konservative Behandlung ausgereizt ist. Nicht, weil das Röntgenbild schlecht aussieht.
Mit dem Abspielen wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.
Hintergrund
Diese Reihenfolge ist wichtig. Über eine Operation entscheidet nicht der Befund im Bild, sondern der Leidensdruck und die Frage, was noch möglich ist. Es gibt Menschen mit ausgeprägten Verschleißzeichen, die gut zurechtkommen, und Menschen mit mäßigem Befund, die kaum noch gehen können.
Die üblichen Kriterien sind: anhaltender Ruhe- und Nachtschmerz, eine Gehstrecke, die den Alltag einschränkt, deutlich eingeschränkte Beweglichkeit und eine konservative Behandlung, die über Monate ausgeschöpft wurde.
Das OZD operiert nicht. Wenn diese Frage ansteht, sagen wir das und nennen Ihnen, wohin. Was wir leisten, ist die Vorbereitung dieser Entscheidung: die Untersuchung, die Einordnung des Befunds und die ehrliche Auskunft darüber, ob der konservative Weg noch etwas hergibt.
Vor einem Eingriff lohnt es sich, den Zustand der Muskulatur zu verbessern. Wer mit besserer Muskulatur in eine Operation geht, kommt in der Regel schneller wieder auf die Beine.
Nach der Operation liegt die Nachbehandlung wieder im konservativen Bereich: Aufbau, Gangschulung, Kontrolle des Verlaufs.
Wie wir im OZD helfen können
- DiagnostikDigitales RöntgenRöntgenaufnahmen im Haus, unmittelbar am Bildschirm beurteilbar.
- DiagnostikGanganalyseMessung von Abrollverhalten und Druckverteilung beim Gehen, Grundlage für sensomotorische Einlagen.
- DiagnostikMuskelfunktionstestungOberflächen-Elektromyographie. Zeigt, welche Muskeln zu viel und welche zu wenig arbeiten.
Allgemeine Patienteninformation der Fachärzte des OZD. Sie ersetzt keine Untersuchung.

