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OrthopädischesZentrum Darmstadt
SchulterKalkschulterVideo1 Min. Lesezeit

Was ist eine Kalkschulter?

Kurz gesagt

Eine Kalkablagerung in einer Sehne der Rotatorenmanschette. Sie durchläuft mehrere Phasen und verschwindet bei einem Teil der Betroffenen von selbst wieder.

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Hintergrund

In der Sehne bildet sich Kalk, ohne dass die Ursache im Einzelfall immer klar wäre. Über Monate bis Jahre durchläuft die Ablagerung mehrere Stadien, und in einem davon löst der Körper sie selbst wieder auf.

Der Verlauf ist deshalb wichtig für die Behandlung. In der Ruhephase macht der Kalk oft wenig Beschwerden. In der Auflösungsphase dagegen kann der Schmerz sehr heftig werden, weil der Kalk in den Schleimbeutel austritt und dort eine starke Entzündung auslöst. Genau dieser heftige Schmerz ist paradoxerweise ein Zeichen dafür, dass sich etwas bewegt.

Nachgewiesen wird der Kalk im Röntgenbild oder im Ultraschall. Der Ultraschall zeigt zusätzlich, in welchem Zustand die Ablagerung ist.

Behandelt wird zunächst entzündungshemmend und mit Physiotherapie. Die Stoßwellentherapie kommt bei Kalkablagerungen zum Einsatz, sie wird von den gesetzlichen Krankenkassen allerdings nicht getragen.

Ein Punkt gehört dazu, auch wenn er unbequem ist: Ein Kalkdepot im Röntgenbild bedeutet nicht automatisch, dass es die Ursache der Beschwerden ist. Kalk findet sich auch bei Menschen ohne Schulterschmerz.

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