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OrthopädischesZentrum Darmstadt
WirbelsäuleMRT-gesteuerte PRTVideo1 Min. Lesezeit

Was ist eine MRT-gesteuerte periradikuläre Therapie?

Kurz gesagt

Eine Injektion direkt an die gereizte Nervenwurzel, bei der die Nadel im MRT-Bild kontrolliert geführt wird. Dabei entsteht keine Strahlenbelastung.

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Hintergrund

Wenn eine Nervenwurzel gereizt ist, etwa durch einen Bandscheibenvorfall oder eine Einengung, hilft ein Medikament, das den ganzen Körper durchläuft, nur begrenzt. An der Stelle, wo es wirken soll, kommt wenig an.

Die periradikuläre Therapie geht den direkten Weg. Ein entzündungshemmendes Medikament wird an die betroffene Nervenwurzel gebracht, dorthin, wo der Schmerz entsteht. Die Menge bleibt klein, die Wirkung ist örtlich.

Entscheidend ist, dass die Nadel genau dort liegt. Üblich ist die Steuerung über Durchleuchtung oder Computertomographie, beides mit Röntgenstrahlung. Im offenen MRT geht es ohne. Dazu kommt, dass im MRT die Nervenwurzel selbst sichtbar ist, während man unter Durchleuchtung den Knochen sieht und daraus auf ihre Lage schließt.

Vor der Behandlung muss feststehen, welche Nervenwurzel es ist. Dafür braucht es einen Befund, der zu den Beschwerden passt. Ohne diese Zuordnung wird nicht injiziert.

Meist sind mehrere Sitzungen im Abstand von Tagen bis Wochen vorgesehen. Nach jeder wird besprochen, ob und wie sich etwas geändert hat. Wenn nach zwei bis drei Sitzungen nichts passiert, wird die Reihe nicht fortgesetzt.

Wann Sie nicht abwarten sollten

  • Eine Lähmung, die zunimmt
  • Taubheit im Sattelbereich
  • Störungen von Blase oder Darm

Lassen Sie das am selben Tag ärztlich abklären, notfalls in einer Notaufnahme.

Wie wir im OZD helfen können

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